BRUSTWARZEN-KORREKTUR

In der weiblichen Bevölkerung weisen ca. 2 % eine invertierte Brustwarze auf. Außerdem können Form und Größe unterschiedlich sein: lang oder verdickt oder auch unscheinbar. Die „Brustwarze“ besteht aus Warze und Warzenvorhof. Die Warze ist der hervorstehende Teil und der Vorhof die dunkel pigmentierte Haut um die Brustwarze herum.

Das Selbstwertgefühl kann durch Anormalitäten und Unvollkommenheiten beeinträchtigt sein. Die meisten Fälle nach innen gekehrter Brustwarzen sind erblich bedingt – einige Frauen werden damit geboren. Es gibt drei Inversionsstufen. Frauen mit Brustwarzen der 3. Inversionstufe haben Probleme mit Infektionen und Ausschlägen.

Hervorstehende und zu lange Brustwarzen sind möglicherweise durch das Stillen entstanden oder es liegt eine genetische Veranlagung vor. Extrem lange Brustwarzen können als sehr störend empfunden werden. Es gibt erfolgreiche Operationstechniken mit Langzeitergebnissen.

VOR DER OPERATION

Ein persönliches Gespräch mit dem Arzt über Operationsweise, Ablauf der Operation, Nachbehandlung und Risiken ist aus medizinischen Gründen sehr notwendig. Meist haben die Patienten eine bestimmte Vorstellung wie Ihre Brust später einmal aussehen soll. Ob es dann so möglich sein sollte diese Wünsche zu erfüllen, kann nur der Operateur entscheiden, da es verschiedene Techniken der Brustverkleinerung gibt. Vor der Operation sind Untersuchungen, wie Mammographie, Mammasonographie, Blutuntersuchung (Gerinnung, Thrombose, Blutgruppe) unbedingt erforderlich. Selbstverständlich findet vor und nach jedem Eingriff eine Fotodokumentation statt, um später vergleichen zu können welchen Erfolg die Behandlung gebracht hat. Direkt vor der Operation wird die Schnittführung festgelegt und genauestens angezeichnet, um ein problemloses Operieren möglich zu machen.

OPERATION

Die Operationstechniken werden je nach Patient entschieden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel das klassische Operationsverfahren. Es entsteht eine kreisrunde Narbe am Warzenhofrand, eine senkrecht verlaufende Narbe zwischen Warzenhofunterrand und Unterbrustfalte und dann horizontal in der Unterbrustfalte (T-Schnitt). Andere Verfahren wie L-Schnitt oder Zentralmastopexie sind in besonderen Fällen auch möglich. Die Milchdrüsen und die Brustwarze bleiben erhalten, da das Drüsengewebe nach oben verlagert wird. Durch feinste Nahttechnik werden die Wundränder mit resorbierbaren Nahtmaterial wieder zusammengenäht. Es müssen keine Fäden gezogen werden, da diese sich selber nach ein paar Wochen auflösen.

ANÄSTHESIE

Die Operation erfolgt in Allgemeinanästhesie. Das Gespräch mit dem Anästhesisten wird vor der Operation durchgeführt.

KOMPLIKATIONEN

Während und nach der Operation können Blutungen auftreten. Nach der Operation ist mit Schwellungen und eventuellen Blutergüssen zu rechnen. In sehr seltenen Fällen können Infektionen, Haut- und Weichteilschäden und Thrombosegefahr auftreten.

KLINIKAUFENTHALT

Wir empfehlen ihnen einen stationären Aufenthalt von 2-3 Tagen in unserer Klinik. Selbstverständlich ist rund um die Uhr ein qualifiziertes Personal für sie da. Ein paar Tage Ruhe, damit die Wunden gut heilen ist erforderlich.

NACH DER OPERATION

Am ersten postoperativen Tag wird der Verband entfernt und durch einen Sport-BH ersetzt, den Sie 6 Wochen tragen sollten. Die Fäden sind resorbierbar und lösen sich somit von selbst auf. Es müssen lediglich die Fadenenden nach a. 6 bis 7 Tagen entfernt werden. Bitte vermeiden Sie körperlich schwere Arbeit, Sauna und Solarium für ca. 8 Wochen.


Preise: ab 500,00 € *

*bei den angegebenen Preisen und Preisspannen handelt es sich um unverbindliche Richtwerte. Die Angabe soll als eine grobe Orientierung für den Interessenten dienen. Der Patient erhält vor der Behandlung einen Kostenvoranschlag. Der Preis einer Behandlung ist abhängig vom Aufwand. Die Abrechnung erfolgt entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und der Abrechnungsbestimmungen für Krankenhäuser (DRG).